BOHNENCREMESUPPE


Neuauslegung des Rezepts von Rossella

BOHNENCREMESUPPE

ZUTATEN (FÜR 4 PERSONEN)

  • 300 g Getrocknete Borlotti-Bohnen aus biologischem Anbau (am Abend zuvor eingeweicht)
  • 600 ml heiße Gemüsebrühe
  • 1 Knoblauchzehe
  • ein Stückchen Chilischote (nach Belieben)
  • 3-4 Rosmarinzweige
  • Natives Olivenöl extra
  • Salz, Pfeffer
  • einige Scheiben Brot (kann auch altbacken sein)
  • 6-8 Blätter Schwarzkohl
  • 1 Stück weiße Selleriestange (nach Belieben)

ZUBEREITUNG

  1. Die Bohnen mindestens 12 bis 15 Stunden vorher einweichen, danach waschen und in reichlich kochendem Wasser 50 Minuten lang kochen, erst gegen Ende ein wenig Salz hinzufügen. Sobald die Bohnen weich, aber nicht zerkocht sind, abgießen und das Kochwasser beiseite stellen.
  2. Knoblauch und Rosmarinblätter fein hacken und mit wenig Öl in einer großen Kasserolle anbräunen. Nach Belieben auch ein Stückchen Chilischote dazugeben.
  1. Nun die gekochten Bohnen und eine Prise Salz hinzufügen und ein paar Minuten durchziehen lassen, dabei mit einem Holzlöffel rühren. Zuletzt ein wenig von ihrem Kochwasser und einen Teil der Brühe dazugeben, sodass die Bohnen von der Flüssigkeit bedeckt sind.
  2. Noch 15-20 Minuten kochen, bzw. bis die Bohnen weich sind, bei Bedarf Brühe hinzufügen.
  3. In der Zwischenzeit die Brotscheiben in Würfel schneiden und leicht rösten.
  4. Den Schwarzkohl waschen, abtrocken, in 2-3 cm breite Streifen schneiden und mit wenig Öl beträufeln, mit einer Prise Salz würzen und 3-5 Minuten bei 220 °C im Backofen braten, bis die Kohlstreifen knusprig sind (aufpassen, dass sie nicht verbrennen).
  1. Zuletzt nach Belieben den Sellerie in feine Streifen schneiden und in wenig Öl frittieren.
  2. Die Bohnen vom Herd nehmen und mit dem Stabmixer pürieren, Brühe oder Kochwasser nach Bedarf hinzufügen und eventuell noch einmal ein bis zwei Minuten aufs Feuer stellen. Schließlich mit den Schwarzkohlchips, dem frittierten Sellerie und dem zerkrümelten Röstbrot garnieren, mit ein paar Tropfen Öl und nach Belieben mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und heiß servieren.

Autorin und Fotografin des Blogs: rossellavenezia.com

Rossellas Eltern stammen aus den Marken und aus Lukanien. Sie lebt in Rom, ist aber oft mit dem Koffer (und dem Fotoapparat!) in der Hand unterwegs.
Sie ist Architektin, Fotografin, Autorin und Köchin und ihr besonderes Interesse gilt der Landschaft und der Umwelt.
Sie liebt es, die Verbindungen zwischen Speisen und ihrem Herkunftsgebiet zu erforschen und Gerichte zuzubereiten, die sie an ihre Kindheit und an die vielen Frauen ihrer Familie erinnern, die zu ihrer Liebe zur guten Küche beigetragen haben.
Sie hat eine große Achtung vor den natürlichen Zutaten und glaubt fest daran, dass die Küche und die Menschen beim Schutz und bei der Erhaltung unserer Umwelt eine große Rolle spielen.
Sie hat eine (nicht allzu geheime) Leidenschaft für Konditoreiwaren und Brotzubereitung.
Sie schreibt (und liest!) gern, aber vor allem spricht sie gern, und das von klein auf! Ihre gastronomischen (und anderen) Abenteuer teilt sie in ihrem Blog: Vaniglia, storie di cucina (Vanille, Geschichten aus der Küche).